Konferenzarchiv 2017

Workshop zur Neuesten Geschichte und Zeitgeschichte

(Kooperationspartner und Organisation: Prof. Dr. Stefan Creuzberger, Universität Rostock, Prof. Dr. Dominik Geppert, Universität Bonn, Dr. Corinna Franz, Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus – Rhöndorf)

Das „Bonner/Rostocker Doktoranden- und Habilitanden-Kolloquium“ ist ein jährlich stattfindender Workshop, auf dem laufende Qualifikationsarbeiten zur Neuesten Geschichte und zur Zeitgeschichte vorgestellt und diskutiert werden. Die diesjährige Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus (Rhöndorf) organisiert. Sie steht unter den Leitung von Prof. Dr. Stefan Creuzberger, Universität Rostock, und Prof. Dr. Dominik Geppert, Universität Bonn.

Zeit: 10. bis 11. November 2017
Ort: Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 8c, 53604 Bad Honnef-Rhöndorf


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Summer Academy Re-Unification SARU – 2017

(Kooperationspartner: DAAD, Rostock International House [RIH], Wissenschaftsverbund der Universität Rostock (IuK), EWHA Womens University, Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland) The Summer School on Reunification is an interdisciplinary summer school encompassing various different topics ranging from politics, history and demographic changes to economic systems, secret police, gender relations and language/linguistic aspects. Target group are students and young scholars in the relevant fields, and or focusing on the topics of reunification / (North) Korean Studies. The goal of this summer school is to address the theme of unification processes in Korea by way of analysing unification processes in Germany - and other countries that underwent comparable processes. The cultural aspect of encounter between Germany and Korea within the framework of European unification should enable the participants to get information and tools at hand that would enable them to analyse the respective historical and political situation. The idea is to enhance the typical discussion and not to restrict the discussion to political and economic aspects but open it to all relevant fields.

Zeit: 5. bis 16. Juli 2017
Ort: Rostock 

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Workshop Die geteilte Nation – Deutsch-deutsche Geschichte 1945–1990

Veranstalter: London School of Economics, German Historical Institute, Gerda Henkel Stif­tung/Stefan Creuzberger (Uni Rostock), Domink Geppert (Uni Bonn/LSE London/GHI London), Dierk Hoffmann (IfZ München/Berlin) Dass die deutsche Zeitgeschichtsforschung die asymmetrisch verflochtenen und parallelen Ent­wicklungen der Bundesrepublik und DDR gemeinsam in den Blick nehmen soll, ist eine Forderung, die seit den 1990er-Jahren immer wiederkehrt. Differenzierte, breit verständlich geschriebene blockübergreifende Studien sind nach wie vor selten. Eine von den Veranstal­tungs­organisatoren konzipierte und ab 2019 beim Berliner be.bra-Verlag erscheinende Buch­rei­he soll diese Lücke schließen und zugleich an aktuelle Forschungstrends anknüpfen. Im noch frühen Projektstadium veranstalten die Herausgeber am 1. und 2. Juni 2017 im Deutschen Historischen Institut London einen Workshop, um die beteiligten Wissenschaftler zusammenzuführen und eine Plattform für den Dialog zu schaffen. Im Rahmen der Veran­stal­tung präsentieren neun der insgesamt 17 Autoren ihre Forschungsvorhaben und Projekt­skiz­zen.

Zeit: 1. und 2. Juni 2017
Ort: London, German Historical Institute 

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Tagungsbericht


Podiumsdiskussion zum Thema „Freiheit für meine Akte“ – Zur Öffnung der Stasi-Unterlagen vor 25 Jahren

„Aufarbeitung der SED-Diktatur: Was kann sie bewirken? Was ist noch zu leisten?“ (Roland Jahn im Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Creuzberger) (Veranstalter: BStU; Historisches Institut, Lehrstuhl für Zeitgeschichte, Universität Rostock, Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland; Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen U-Haft der Stasi in Rostock) Mit der Öffnung der Stasi-Akten im Januar 1992 startete ein weltweit erstmaliges Modell: Auf rechtsstaatlicher Basis wurden die Akten der Geheimpolizei einer Diktatur direkt nach ihrem Ende geöffnet – mit dem Ziel, die Auseinandersetzung mit begangenem Unrecht zu ermöglichen. Zeitzeugen und Historiker diskutieren 25 Jahre später die persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Entscheidung – und fragen danach, welche Themen im Umgang mit der Stasi bisher offen geblieben sind.

Zeit: 31. Januar 2017, 19:00 Uhr
Ort: Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen U-Haft der Stasi in Rostock, Hermannstraße 34b

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