PD Dr. Jonas Kreienbaum

Historisches Institut der Universität Rostock
Neuer Markt 3, R. 403b
18055 Rostock

Telefon: +49 381 498-2723
E-Mail: jonas.kreienbaumuni-rostockde

Forschungsinteressen

  • Empires und Kolonialismus
  • Postkoloniale Nord-Süd-Beziehungen
  • Wirtschaftskrisen
  • Massengewalt und Genozid
  • Globalgeschichte

Zur Person

  • seit 2021 Privatdozent an der Universität Rostock

  • 2012-2021 Assistent am Lehrstuhl für Europäische und Neueste Geschichte der Universität Rostock (Prof. Dr. Ulrike von Hirschhausen)

  • 2013-2020: Arbeit an der Habilitation mit dem Titel „Das Öl und der Kampf um eine Neue Weltwirtschaftsordnung“, erfolgreiches Habilitationskolloquium am 10. Juli 2020 an der Universität Rostock

  • 2018-2019: Forschungsstipendium der Gerda Henkel Stiftung

  • 2016: Post-Doc-Stipendiat am Deutschen Historischen Institut London

  • 2008-2013: verschiedene Lehraufträge an der Humboldt-Universität

  • 2008-2013: Arbeit an der Promotion mit dem Titel „A sad fiasco. Koloniale Konzentrationslager um 1900“, gefördert durch ein Elsa-Neumann-Stipendium, am 11. Juni 2013 an der Humboldt-Universität verteidigt

  • 2006-2008: Mitarbeit im Ausstellungsprojekt „Verraten und Verkauft“ über die Vernichtung jüdischer Unternehmen in Berlin während des Nationalsozialismus, die im Oktober 2008 in der Humboldt-Universität eröffnet wurde

  • 2008: Magister Artium mit der Arbeit „Koloniale Gewaltexzesse um 1900 – Ein internationaler Vergleich“

  • 2001-2008: Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der University of Nottingham

  • geboren 1982 in Bochum

Mitgliedschaften/Ämter

  • Gründungsmitglied des Arbeitskreis Geschichte – Gesellschaft – Gewalt

  • Mitglied des Arbeitskreis Großbritannienforschung

  • Mitglied der German Historical Society

  • Mitglied der Society for Historians of American Foreign Relations

  • Mitglied des Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands

  • Auslandsbeauftragter des Historischen Instituts der Universität Rostock

Publikationen und Vorträge

Monografien und Herausgeberschaften

Monografien und Herausgeberschaften

  • Das Öl und der Kampf um eine Neue Weltwirtschaftsordnung – Die Bedeutung der Ölkrisen der 1970er Jahre für die Nord-Süd-Beziehungen (derzeit noch unveröffentlichte Habilitationsschrift)

  • A Sad Fiasco. Colonial Concentration Camps in Southern Africa, 1900-1908, New York 2019.

  • The Imperial Cloud (Themenheft des Journal of Modern European History 14 (2016) 2; mit Christoph Kamissek).

  • „Ein trauriges Fiasko“. Koloniale Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900-1908, Hamburg 2015.

Aufsätze (Auswahl)

Aufsätze (Auswahl)

  • „Lusaka 1970. Die ökonomische Refokussierung der Bündnisfreien auf ihrem dritten Gipfeltreffen“, in: Jürgen Dinkel/Steffen Fiebrig/Frank Reichherzer (Hg.): Nord/Süd. Perspektiven auf eine globale Konstellation, Berlin/München/Boston 2020, S. 195-208.

  • „‚Neocolonialism‘ Revisited: An Empirical Enquiry into the Term’s Theoretical Substance Today“, in: Comparativ 29 (2019) 2, S. 44-64. (mit Ulrike von Hirschhausen)

  • „Der verspätete Schock – Sambia und die erste Ölkrise 1973/74“, in: Geschichte und Gesellschaft 43 (2017) 4, S. 612-633.

  • „Eurozentrismus, europäische Geschichte und das Problem der Empires“, in: Journal of Modern European History 14 (2016) 4, S. 469-474.

  • „An Imperial Cloud? Conceptualising Interimperial Connections and Transimperial Knowledge“, in: Journal of Modern European History 14 (2016) 2, S. 164-182. (mit Christoph Kamissek)

  • „A Shared Malady: Concentration Camps in the British, Spanish, American and German Empires“, in: Journal of Modern European History 14 (2016) 2, S. 245-267. (mit Aidan Forth)

  • „Friedrich von Lindequist, koloniale Konzentrationslager und transimperiales Lernen“, in: Revue d’Allemagne 48 (2016) 1, S. 75-88.

  • „‚Wir sind keine Sklavenhalter’ – Zur Rolle der Zwangsarbeit in den Konzentrationslagern in Deutsch-Südwestafrika (1904-1908)“, in: Christoph Jahr/Jens Thiel (Hg.): Lager vor Auschwitz. Gewalt und Integration im 20. Jahrhundert, Berlin 2013, S. 68-83.

  • „Guerrilla Wars and Colonial Concentration Camps. The Exceptional Case of German South West Africa (1904-1908)”, in: Journal for Namibian Studies 11(2012), S. 85-103.

  • „‚Vernichtungslager’ in Deutsch-Südwestafrika? Zur Funktion der Konzentrationslager im Herero- und Namakrieg (1904–1908)“, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 12 (2010), S. 1014-1026.

  • „Koloniale Gewaltexzesse – Kolonialkriege um 1900“, in: Alain Chatriot/Dieter Gosewinkel (Hg.): Koloniale Politik und Praktiken Deutschlands und Frankreichs 1880-1962, Stuttgart 2010, S. 155-172.

Aktuelle Vorträge

Aktuelle Vorträge

  • „Between Panic and Feelings of Empowerment. Emotional Reactions to the First Oil Crisis and the Debate over a New International Economic Order“, November 2021 während der Konferenz “The Decade of Disenchantment? – The Global 1970s” am Max Planck Institut für Bildungsforschung in Berlin

  • „Koloniale Ursprünge? Die Debatte um den Weg von Windhuk nach Auschwitz" am 18. Mai 2021 an der Universität Rostock

  • „A History of Violence. Railway Construction and local labourers in German South West Africa, 1903-1909“ am 5./6. Mai 2021 während der Konferenz „Colonial Capitalism in Action“ (online)

  • „Deutschlands koloniale Vergangenheit. Paul Pogge und unser rassistische Erbe“, 10. März 2021, digitale Podiumsdiskussion organisiert durch die Heinrich-Böll-Stiftung MV

  • „Colonial Concentration Camps“ am 3. März 2021 während des Workshops „Camp Orders in Comparison 2.0“ an der Universität Siegen (online)

  • „Deutscher Kolonialismus – Charakteristika, Debatten und Erinnerung“, am 25. Oktober 2020 während der Konferenz „Zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ im Kulturhistorischen Museum Rostock

  • „Sambia, die Ölkrisen und die Neue Weltwirtschaftsordnung“ am 3. Februar 2020 während der Tagung „Sambia als Forschungskontext - eine interdisziplinäre Tagung" an der Universität Wuppertal