Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Mecklenburg im 20. Jahrhundert

Die ländliche Gesellschaft in Mecklenburg war im 20. Jahrhundert vielfältigen Herausforderungen und Umbrüchen ausgesetzt. Zu nennen sind etwa der Erste Weltkrieg, Revolution und Nachkriegszeit, die Agrarkrise ab Ende der zwanziger Jahre, die nationalsozialistische Herrschaft und der Zweite Weltkrieg, die Bodenreform 1945, die Kollektivierung der Landwirtschaft in den Jahren bis 1960, die Industrialisierung der Landwirtschaft und schließlich der Transformationsprozess ab 1990. Durch diese Einschnitte und Umbrüche veränderten sich die Strukturen, Prozesse und Akteure des ländlichen Raums zwischen 1900 und 2000 fundamental.

Mestliner Sensenmäher im Lagerroggen *

Ziel des Projektes ist es, diese vielfältigen Wandlungsprozesse in der Landwirtschaft und der dörflichen Gesellschaft Mecklenburgs in einer Monographie darzustellen und so ein facettenreiches Gesamtbild des ländlichen Mecklenburg im 20. Jahrhundert zu schaffen.

*Bildquelle: Niemann, Mario (Hrsg.): Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert. Erinnerungen und Biographien, Rostock 2000, Titelbild